Chrysoperla carnea in Buchweizen 100m² 500st. gegen Blattläuse, Thripse, Spinnmilben, Zitrusschmierläuse, weißen Fliegen

Artikelnummer: DUNS10A

Chry._Blattläuse

Kategorie: Nützlinge


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Behälter erst am Ausbringungsort öffnen!
Nützlinge nicht berühren, nicht drücken!
Nützlinge möglichst sofort ausbringen!
Gekühlt (8-12°C) nur kurzzeitig lagerbar!

So wird's gemacht:
  1. Gehen Sie mit der ungeöffneten Tüte in die Kultur.

  2. Durchmischen Sie den Tüteninhalt oder mischen Sie nach Überführung in einen anderen Ausbringbehälter.

  3. Verteilen Sie etwa 2/3 des Gesamtmenge gleichmäßig auf die Befallsherde grobwürfig mit der Hand, mit Hilfe einer kleinen Schaufel oder Löffel. Den Rest verteilen Sie auf benachbarte Pflanzen. Um ein Durchrieseln der Nützlinge auf glatten Blättern oder bei geringem Blattwerk zu verhindern, kann man vor der Ausbringung feuchtes Küchenkrepp flach auf die Pflanzen auslegen.

  4. In den folgenden Tagen schlüpfen aus den Eiern die Larven, verteilen sich im Bestand und gehen aktiv auf Beutesuche.

  5. Wiederholen Sie den Nützlingseinsatz je nach Befallsdruck im Abstand von etwa 2 Wochen, da keine Vermehrung der Florfliegen stattfindet.

Inhalt: Florfliegen (Eier), Trägermaterial (Buchweizenspelzen). Schlupf: nach 5-10 Tagen.
Klima: >12°C, optimal 22-25°C; kritisch <5°C, >35°C.
Empfehlung: bei starkem Schädlingsbefall mit speziellen Nützlingen kombinieren! Adulte Florfliege ist nicht räuberisch (ernährt sich von Honigtau). Florfliegenlarven sind nachtaktiv, daher schwer auffindbar.


Florfliegenlarven reagieren sehr sensibel auf Umwelteinflüsse, daher kann trotz guter Nützlingsqualität jeder Einsatz mit unterschiedlichem Erfolg verlaufen.


Eine eigene Entwicklung von Sautter & Stepper ist die MC (Multizellenverband) 500. Hierbei handelt es sich um eine Pappwabe, deren Zellen mit je einer Florfliegenlarve besetzt sind. Diese "Einzelzimmer" sind notwendig, damit sich die räuberischen Larven nicht schon während des Transportes gegenseitig auffressen.

Zudem ist jede Zelle mit einem Futtervorrat bestückt. Der Zellverband ist mit einer feinen Gaze abgeklebt, der bei der Freilassung Stück für Stück abgezogen wird. Die Florfliegenlarven brauchen dann nur noch über dem Pflanzenbestand ausgeklopft werden. Bei Einzelpflanzen hat sich das Ausklopfen auf ein Küchenkrepp bewährt, das dann vorsichtig auf die Pflanzen gelegt wird.

Die Nützlinge erreichen den Einsatzort im gefräßigen L2-Stadium. Da sie aber dämmerungsaktiv sind, kann man sie tagsüber nur schwer finden. Je nach Temperatur und Nahrungsangebot dauert die Entwicklung bis zur Verpuppung ca. 2-3 Wochen. Nach weiteren zwei Wochen schlüpft dann eine erwachsene Florfliege. Diese ernährt sich jedoch lediglich von Honigtau und fliegt meist aus dem Gewächshaus/Wintergarten ins Freie, so dass bei einem erneuten Befall der Einsatz wiederholt werden muss.

Die Larven der Florfliegen haben ein sehr großes Beutespektrum. Dazu gehören:

  • Blattläuse

  • Thrips

  • Spinnmilben

  • Raupen

  • Woll-/ Schmierläuse

Die Ansprüche der Florfliegen sind verglichen mit anderen Nützlingen relativ bescheiden. Sie arbeiten bereits ab 12°C, und auch trockene Luft schränkt ihre Aktivität kaum ein.